

Die in den letzten Kriegstagen im Jahre 1945 stark beschädigte Klosterkirche konnte in den Jahren 1954 bis 1959 restauriert werden. Mit Christian Mahrenholz bekam das Kloster 1960 einen neuen Abt. Seitdem ist das Kloster auf dem Odfeld die Heimat der klösterlichen Familie aus Abt, Konvent und Familiaritas, einer Bruderschaft, die sich dort regelmäßig zu Einkehrtagen versammelt. Die Klosterkirche St. Marien ist das ganze Jahr hindurch geöffnet. Vor einigen Jahren hat das Kloster den überlieferten Bereich seiner Klosteranlage um einen mittelalterlichen Garten erweitert, der als Schaugarten in Anlage und Bewuchs an die Zeit erinnern soll, als die Amelungsborner Mönche in strenger Klausur auf Selbstversorgung angewiesen waren und in einem klostereigenen Krankenhaus eigene und fremde Kranke versorgten. Der Amelungsborner Klostergarten ist nach Anlagekriterien und mit Pflanzen gestaltet, wie sie in Quellen des 9.-16. Jahrhunderts überliefert sind. Der Garten soll zudem daran erinnern, dass Zisterzienser Pflanzen, Reiser und Sämereien über ganz Europa verbreiteten.
Kontakt:
Kloster Amelungsborn
Torhaus 37643 Negenborn
+49 (0) 5532 / 8300
http://www.kloster-amelungsborn.de
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