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Bild: Historische Fachwerkstädte im Weserbergland
Presse
Weserbergland

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Ritterturniere, Burggemunkel und die größte Postkutsche Deutschlands

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14.06.2010

Bild: Schaumburger Friede Reisende Gerichtstage mit Fürst Ernst und Gefolge
„Der Schaumburger Friede“ – eine lebendig inszenierte Zeitreise


Mit dem zurückgekehrten Herrscher Fürst Ernst, reisenden Gerichtstagen, Lichterfesten und einem Renaissance-Turnier wird im nördlichen Weserbergland vom 19. bis 29. August 2010 „Der Schaumburger Friede“ gefeiert. Anlass dieser ungewöhnlichen inszenierten Zeitreise ist das 900 jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung des Schaumburger Landes.

Am 19. August kehrt Fürst Ernst (1569-1622) in Gestalt des renommierten Schauspielers Peter Kaempfe in das Schaumburger Land im Norden des Weserberglandes zurück. Fürst Ernst war der letzte bedeutende Herrscher des Schaumburger Landes und ein großer Verfechter der Gerechtigkeit. Stilecht kehrt er nun im August mit Tross und Gefolge in sein altes Herrschaftsgebiet zurück, um eine heikle Mission zu erfüllen – Recht sprechen und Frieden stiften im Schaumburger Land.

So werden unter anderem in Stadthagen, Rinteln und Bückeburg öffentliche Gerichtsverhandlungen abgehalten, bei denen die Bürger ihre aktuellen Klagen, Sorgen und Nöte aus der heutigen Zeit vortragen. Die Gerichtsverhandlungen sorgen somit für eine einmalige Verbindung von Geschichte und Gegenwart und Besucher erwarten spannende und amüsante Verhandlungen und Urteilsverkündungen.

Die Reise des Fürsten wird eingerahmt von vielen Veranstaltungen. So findet in Stadthagen am 20. August im Anschluss an den Gerichtstag ein Lichterfest statt und in Rinteln erwartet die Besucher am 21. August ein historischer Markt an der Eulenburg. Am 29. August wird Fürst Ernst schließlich in seiner alten Residenzstadt Bückeburg mit einem großen Fest im Schlosspark mit Renaissance-Turnier und Abschlussfeuerwerk verabschiedet.

Weitere Informationen und attraktive Komplettpakete mit Übernachtungen gibt es im Internet unter www.schaumburgerfriede.de oder bei dem Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V., Schloßplatz 5, 31675 Bückeburg unter der Telefonnummer 05722 – 890550. (1.996 Zeichen)



Bild: Ritterturnie beim Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum Ritterturniere, Pestumzüge und Feuershows
Mittelalterliches Phantasie Spectaculum in Bückeburg

Ritter, Söldner, Edelfrauen, Mägde, Narren und Gaukler entführen die Besucher des mittelalterlichen Phantasie Spectaculums in Bückeburg im Juli zurück in das 13. Jahrhundert. Das größte reisende Mittelalter-Kultur-Festival Deutschlands verwandelt den Bückeburger Schlosspark in ein riesiges Heerlager und bietet den Besuchern mit einem mittelalterlichen Markt, Feuershows und Pestumzügen eine Zeitreise der besonderen Art.

Auf dem mittelalterlichen Markt bieten Spielzeugmacher, Schmiede, Wollspinner, Drechsler, Trinkhornmacher und Buchbinder ihre Produkte an und zeigen dem Publikum ihre alten und teilweise schon vergessenen Handwerkskünste. Laute Fanfarenklänge kündigen am Nachmittag den Beginn der Ritterturniere auf den Reitbahnen an, bei denen die Reiter versuchen, den Gegner mit Lanzen aus dem Sattel zu stoßen.

Auf dem großen Heerlager wird das alltägliche mittelalterliche Leben nachgespielt: vor bunten Zelten sitzen Ritter und Edelfrauen an langen Tafeln und schmausen während die Mägde auf den Feuerstellen das Essen kochen. Musikanten spielen auf authentischen Musikinstrumenten, Soldaten reparieren ihre Waffen und halten sich mit Kampfübungen in Form. Besucher können sich hier mitten unter das mittelalterliche Volk mischen und von den Schauspielern lernen, wie man eine Axt wirft oder den Bogen spannt.

Auch für Kinder ist das Angebot groß: es gibt Strohspielplätze, Zauberer, eine Kinderschmiede, ein mittelalterliches Karussell sowie Mitmachangebote von Kerzen ziehen bis Bogen bauen.

Weniger für Kinder geeignet ist der große Pestumzug, der an beiden Samstagen gegen 22.30 Uhr stattfindet. Nachdem der Nachtwächter verkündet, dass die Pest ausgebrochen ist, setzt sich von düsterem Gesang und zahlreichen Fackeln begleitet ein Pestumzug mit Leichenkarren in Bewegung.

Mit diesem gruseligen Schlusspunkt der Veranstaltungstage soll auch die dunkle Seite des Mittelalters dargestellt werden und bei den Besuchern ist dieser Programmpunkt ein Garant für Gänsehaut-Feeling.

Das reisende Mittelalter-Kultur-Festival gastiert am 10. und 11. Juli sowie am 17. und 18. Juli 2010 in Bückeburg. Weitere Informationen gibt es unter www.spectaculum.de oder bei der Tourist-Information Bückeburg, Schlossplatz 5, 05722-89318, in-fo@bueckeburg.de. (2.259 Zeichen)



Eine Fahrt mit der größten Postkutsche Deutschlands
Hugenottenfest in Bad Karlshafen

Eine Fahrt mit der größten deutschen Postkutsche können Besucher des Weserberglandes vom 9. bis 11. Juli 2010 beim Hugenottenfest in Bad Karlshafen unternehmen. Die rund 300 Jahre alte Postkutsche bietet Platz für bis zu 25 Personen und wird von vier kräftigen Kaltblütern durch die Stadt gezogen.

Ein weiteres Highlight des Hugenottenfestes ist der Auftritt von Marcel Adam - einer der bekanntesten Chansonniers, Liedermachern und Komponisten aus dem nord-französischen und süddeutschen Raum. Viele weitere Künstler sorgen mit Live-Musik und Kleinkunst während des gesamten Wochenendes für Unterhaltung.

Für Kinder gibt es ein Märchenzelt, in dem Märchen der Gebrüder Grimm vorgetragen werden und im Hugenottenmuseum wird der Unterricht in einer Waldenserschule nachgespielt. Außerdem zeigen Trachtengruppen aus verschiedenen hugenottischen Gemeinden ihre traditionelle Kleidung. Am Abend sorgt die Beleuchtung des Bad Karlshafener Hafens, in dem zahlreiche Boote des Hugenottenfestes liegen, für einen stimmungsvollen Tagesabschluss.

Das Hugenottenfest wird jedes Jahr im Juli gefeiert und erinnert an die ersten Bewohner der Stadt. Denn Bad Karlshafen wurde 1699 von Landgraf Carl als neue Heimat für die protestantischen Glaubensflüchtlinge aus Frankreich gegründet. In diesem Jahr steht das Fest unter dem Motto „Mehr als Fisematenten“, womit auf den Einfluss der französischen auf die deutsche Sprache hingewiesen werden soll.

Weitere Informationen zum Hugenottenfest gibt es bei der Kur- und Touristikinformation Bad Karlshafen, Hafenplatz 8, 34385 Bad Karlshafen unter der Telefonnummer 05672-999923. (1.690 Zeichen)



Happy Birthday Herzogin Elisabeth
Festjahr zum 500. Geburtstag der Herzogin Elisabeth in Hann. Münden

Hann. Münden feiert das Jubiläumsjahr zum 500. Geburtstag der Herzogin Elisabeth zu Braunschweig-Lüneburg mit zahlreichen Veranstaltungen. Festgottesdienste, Stadtführungen mit Herzogin Elisabeth sowie Ausstellungen, Theateraufführungen und vieles mehr erwartet Besucher der Fachwerkstadt im Jahr 2010. Den Höhepunkt des Festjahres bildet der Herzogin-Elisabeth-Festtag am 24. August mit einem Festumzug durch die Altstadt.

Als fortschrittliche Politikerin, Reformationsfürstin und Verfasserin zahlreicher Schriften ist sie in die Geschichte eingegangen. Das Welfenschloss in Hann. Münden ist der eindrucksvolle Überrest des früheren Herrschaftssitzes. In der Rathaus- und Schlossführung, die der Touristikverein Hann. Münden jeden Freitag um 14.00 Uhr anbietet, werden unter anderem zwei originale Renaissancegemächer mit einzigartigen profanen Fresken aus der Zeit um 1560 besichtigt. Vergleichbare Wandmalereien sind in Norddeutschland kaum zu finden. Sie gelten als die stattlichsten Gemächer, die in Deutschland aus dem 16. Jahrhundert erhalten sind.

In der Sonderausstellung „Elisabeth bin ich genannt – Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg“ im Städtischen Museum im Welfenschloss wird bis zum 5. September 2010 das Leben dieser herausragenden Persönlichkeit erlebbar gemacht. Wertvolle Originalgrafiken aus dem 16. Jahrhundert, Werke von Albrecht Dürer (1471-1528) und Bilder des bedeutenden deutschen Malers und Grafikers Lucas Cranach werden präsentiert. Die Ausstellung soll die Lebenswelt der Regentin im 16. Jahrhundert darstellen, daher werden, neben Kunst und Literatur, auch Alltagsgegenstände wie Besteck und eine Armbrust gezeigt. Die Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr gibt es beim Touristik Naturpark Münden e.V., Lotzestr. 2, 34346 Hann. Münden, 05541- 75313 oder unter www.hann.muenden-tourismus.de. (2.001 Zeichen)



Burggemunkel und Rittermahl

Mittelalterliche Tafelrunden im stimmungsvollen Ambiente einer Burg können Gäste des Weserberglandes gleich an zwei Orten erleben. Auf der Burg Vlotho wird ein Rittermahl mit nächtlicher Burggemunkel-Tour angeboten und in Aerzen verraten mittelalterliche Gestalten bei einem Storydinner auf der Domänenburg das Geheimnis der verschwundenen Kinder aus Hameln.

Das Rittermahl auf der Burg Vlotho beginnt mit dem Burggemunkel – einer nächtlichen Burgführung. Hier lernen die Besucher nicht nur die Burgruine mit dem Kellergewölbe kennen sondern auch die vielen Sagen und Geschichten, die sich um die Burg Vlotho ranken. Im Anschluss können die Gäste dann speisen wie die Rittersleut. Zum Anstoßen gibt es einen Becher Met und auf der reich gedeckten Tafel finden sich deftige Speisen wie Griebenschmalz, Braten, Rippchen und ganze Hühner. Gegessen wird mit den Fingern oder mit dem einfachen Tongeschirr, das aus Holzlöffel und Holzdolch besteht. Für Unterhaltung sorgt „Henning“ der Barde.

Das Rittermahl ist für Gruppen bis 20 Personen zu einem Preis von 39,90 Euro pro Person buchbar. Weitere Informationen gibt es unter www.burg-vlotho.de oder bei der Tourist Information Vlotho unter der Telefonnummer 05733-881188.

Auch in Aerzen werden Besucher auf der Domänenburg beim Storydinner „Der letzte Gang“ in das Mittelalter zurückversetzt – eine Zeit, in der Armut, Seuchen und Hexenverfolgungen an der Tagesordnung waren und in der sich außerdem das Unglück von Hameln ereignete, von dem noch heute gesprochen wird: der Auszug der Kinder durch den Rattenfänger. Während eines hochwertigen 4-Gang-Menüs im Gewölbekeller erzählen vier dunkle Gestalten den Gästen mehr über das Geheimnis der verschwundenen Kinder.

Das Storydinner „Der letzte Gang“ ist an mehreren Terminen im Jahr sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen buchbar. Der Preis beträgt 49 Euro pro Person inklusive Menü und schauspielerischer Inszenierung. Weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Information Rinteln unter www.rinteln.de oder per Telefon unter 05751-403980. (2077 Zeichen)


Bild: Schloss Bückeburg aus der Vogelperspektive Schlösser schnuppern
Auf Schlössertour rund um Hameln

Zwei der bedeutendsten Renaissanceschlösser des Weserberglandes, eine Vorführung der fürstlichen Hofreitschule und eine Begegnung mit dem Rattenfänger bietet das Wochenendpaket „Schlösser schnuppern“ der Tourist-Information Hameln.

Auf dem Programm steht unter anderem eine Führung durch das Schloss Bückeburg. Hier erwartet die Besucher der imposante Goldene Saal, der hält, was sein Name verspricht: der Raum ist über und über mit Gold verziert.

Direkt neben dem Schloss Bückeburg befindet sich die Fürstliche Hofreitschule – eine von nur vier Hofreitschulen auf der Welt. Die Stallungen beherbergen noble Hengste aller noch existierenden Barockpferderassen und bei einer Reitvorführung erhalten Besucher einen Einblick in die faszinierende Welt der barocken Reitkunst.

Die historische Altstadt von Hameln lernen Besucher bei einer Stadtführung kennen bevor im Anschluss beim Rattenfänger-Freilichtspiel circa 80 Darsteller in historischen Kostümen nachspielen, wie es zum Auszug der Kinder aus Hameln kam.

Den Abschluss des Wochenendes bildet ein Besuch von Schloss Hämelschenburg. Die vollständige erhaltene Renaissance-Anlage mit Schloss, Garten, Wirtschaftsgebäuden und Kirche gilt als eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler Deutschlands.

Das Wochenendpaket „Schlösser schnuppern“ ist bereits ab 104 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Im Preis enthalten sind eine Übernachtung im Hotel mit Frühstück, ein Abend- und ein Mittagessen, Führungen durch Schloss Bückeburg und Schloss Hämelschenburg, eine Vorführung der Hofreitschule, eine Stadtführung durch Hameln und der Besuch des Rattenfänger-Freilichtspiels. Das Arrangement kann auf Wunsch auch um eine oder mehrere Nächte verlängert werden.

Weitere Informationen gibt es bei der Hameln Marketing und Tourismus GmbH, Deisterallee 1, 31785 Hameln, 05151-957823 oder unter www.hameln.de. (1.903 Zeichen)



Oh Trampel, meine Nerven!
Neue historisch inszenierte Stadtführung in Bad Pyrmont

Bei einer historisch inszenierten Stadtführung mit Brunnenarzt Johann Erhard Trampel und seiner energischen Gattin können Besucher ab sofort auf amüsante Weise das Schloss Bad Pyrmont erkunden.

Die zwei Schauspieler, die den bekannten Brunnenarzt Trampel aus dem 18. Jahrhundert und seine Frau Anna Dorothea darstellen, vermitteln den Besuchern bei der kurzweiligen Schlossführung die historischen Gepflogenheiten, Fakten, Fabeln und Legenden rund um die Geschichte des Schlosses und des Ortes Bad Pyrmont.

Wozu dienten wohl die sogenannten Kavalierhäuser auf dem Schlosswall? Wo genau erblickte die spätere Königen Emma zum ersten Male ihren Bräutigam? War es Liebe auf den ersten Blick? Und: Kann man sich in Bad Pyrmont wirklich jede halbe Stunde 120 Mal verlieben? All diese Fragen werden bei der Führung beantwortet und ganz nebenbei erhalten die Gäste auch einen kleinen Einblick in das turbulente Eheleben der temperamentvollen Trampels.

Die Schlossführung „Oh Trampel, meine Nerven!“ dauert circa 90 Minuten und findet vom 11. Juli bis zum 31. Oktober an jedem Sonntag im Schloss Bad Pyrmont statt. Für Gruppen sind auch Sondertermine möglich. Die Karten für 9 Euro pro Person sowie weitere Informationen gibt es bei der Touristinformation, Europaplatz 1, 31812 Bad Pyrmont, 05281-940511 oder unter www.badpyrmont.de. (1.404 Zeichen)



Im Zuckerland eigene Lollis herstellen
Bonbonmanufaktur im Salz- und Zuckerland in Bad Oeynhausen

Wie Bonbons und Lollis hergestellt werden können kleine und große Gäste in Bad Oeynhausen im Salz- und Zuckerland live erleben. In der Bonbonmanufaktur lernen Besucher, welche Zutaten man für die Süßigkeiten braucht und wie die Farben und Muster entstehen bevor es dann an die Gestaltung der eigenen Lollis geht.

Jeden Sonntag zwischen 14.00 und 17.00 Uhr können Gäste bei der Herstellung der Süßigkeiten zuschauen. Ein unbeschreiblich aromatischer Duft warmen Karamells macht sich in der Manufaktur breit, wenn die Zuckermasse erhitzt wird. Unter fachkundiger Anleitung lernen die Besucher, wie die Masse entsteht und bei welcher Temperatur sie erhitzt werden muss. Und natürlich dürfen die Schaulustigen auch die noch warmen Klümpchen und Bollchen probieren.

Im Anschluss geht es an die konkrete Gestaltung der Lollis: Farben müssen ausgesucht und Muster kreiert werden. Dabei dürfen die Besucher selber tätig werden und ihre eigenen Lollis aus der Masse herstellen. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und jeder Lolli ist am Ende ein Unikat. Wer auf der Suche nach einer außer-gewöhnlichen Geschenkidee ist, kann auch individuelle Lutscher mit einer persönlichen Widmung bekommen.

Die Lolli-Herstellung ist ganzjährig immer sonntags im Salz- und Zuckerland möglich. Ein selbst gestalteter Lolli kostet 3,50 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.salzundzuckerland.de. Übernachtungsmöglichkeiten und weitere Tipps für Kinder gibt es außerdem bei der Tourist-Information der Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH, Im Kurpark, 32545 Bad Oeynhausen, 05731-1300, www.badoeynhausen.de. (1.685 Zeichen)



Bockbier-Wochenende und Bier-Diplom in Einbeck

Ein Bier-Menü, eine nächtliche Stadtführung mit Taschenlampen und natürlich Einbecker Bier – all das erwartet Gäste beim Bockbier-Wochenende in Einbeck.

Die Stadtführung steht unter dem Motto „Helles Bier und dunkle Schatten“. Ausgerüstet mit starken Taschenlampen gehen die Besucher auf Entdeckungstour durch die nächtliche Altstadt. Dabei sehen sie die reich verzierten Fachwerkhäuser, Wallanlagen und Kirchen einmal in einem ganz neuen Licht. Die Teilnehmer erfahren mehr über die sagenumwobene Geschichte um den großen Stadtbrand im Jahr 1540 und können den Ausblick über die beleuchtete Stadt vom Turm der Marktkirche genießen. Und natürlich dürfen auch zahlreiche heitere Geschichten rund um das Einbecker Bier nicht fehlen.

Beim 3-Gang-Bier-Menü, lernen die Besucher die Einbecker Küche kennen und die Ausstellung im StadtMuseum erzählt nicht nur von der Bier-Herstellung sondern auch von ungewöhnlichen Zutaten, von genialen Erfindungen zum Verpacken und von mancherlei seltsamen Bräuchen rund ums Bier. Auch Biergläser, Pokale und Humpen aus acht Jahrhunderten sowie das älteste vollständig erhaltene Bierfass Deutschlands sind ausgestellt.

Das Bockbier-Wochenende ist ab vier Personen buchbar und kostet mit einer Übernachtung im Doppelzimmer und Frühstück pro Person 99,00 Euro.

Wer immer noch nicht genug hat vom Einbecker Bier, der kann auch noch das Einbecker Bier-Diplom erwerben. Hier werden zusätzlich zu den Geschichten aus der Stadtführung Informationen über die Bierhistorie und die Biertradition in Einbeck vermittelt. Damit der Vortrag nicht zu "trocken" wird, erhalten die Teilnehmer eine Kostprobe von drei Einbecker Biersorten. Beim anschließenden Test werden die Besucher dann mit dem Einbecker Bier-Diplom als diplomierte Bierkenner ausgezeichnet.

Das Bier-Diplom ist ab 10 Personen für 14,50 Euro pro Person buchbar. Für Buchungen und weitere Informationen ist die Tourist-Information Einbeck, Marktstraße 13, 37474 Einbeck unter der Telefonnummer 05561-3131910 oder unter www.einbeck.de erreichbar. (2.074 Zeichen)



Schmink-Workshop und Stadt(ver)führung
Schönheits- und Kulturwochenende für Frauen in Höxter

Ein Schönheits- und Kulturwochenende mit Schminkworkshop, Kosmetikbehandlungen und einer speziellen Stadtführung für Frauen bietet das Flair Hotel Stadt Höxter im Weserbergland.

Das 3 Sterne-Hotel liegt im Zentrum der Fachwerkstadt Höxter in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone und hat 40 komfortable Zimmer. Das Schönheits- und Kulturwochenende wurde speziell für Frauen ab 30 entwickelt, die gemeinsam mit ihren Freundinnen ein erholsames und gleichzeitig kulturell interessantes Wochenende im Weserbergland verbringen möchten.

Auf dem Programm steht eine einstündige Kosmetikbehandlung in einer nahe gelegenen Kosmetik-Parfumerie. Die Besucherinnen haben hierbei die Auswahl zwischen drei Behandlungen, die alle das Ziel haben, die Spuren des Alterungsprozesses zu minimieren und das Hautbild sichtbar zu verschönern. Ebenfalls im Programm enthalten ist ein Schmink-Workshop im Kosmetikinstitut. Jede Teilnehmerin lernt, das Beste aus ihrem Typ zu machen und erhält Profi-Tipps für das perfekte Make-up. Außerdem werden die neusten Make-up-Trends vorgestellt.

Für kulturellen Ausgleich zum Beauty-Programm sorgen die Stadt(ver)führung – eine Führung für Frauen durch die Höxteraner Altstadt – und ein Besuch der Klosteranlage Schloss Corvey. Corvey war eines der bedeutendsten karolingischen Klöster und beeindruckt noch heute mit einem prächtigen Kaisersaal, historischen Prunk- und Wohnräumen sowie einer fürstlichen Bibliothek in 15 Sälen. Außerdem bleibt während des Wochenendes genug Zeit, um Höxter mit seinen Einkaufsmöglichkeiten auf eigene Faust zu erkunden.

Das Schönheits- und Kulturwochenende kostet 198,00 Euro pro Person inklusive aller beschriebenen Leistungen und zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück. Weitere Informationen gibt es direkt beim Hotel unter www.hotel-stadt-hoexter.de oder bei der Tourist-Information Höxter unter der Telefonnummer 05271-19433. (1.986 Zeichen)



Kastelruther Spatzen im Uslarer Land

Die Kastelruther Spatzen kommen in das Weserbergland und feiern mit ihren Fans am 10. September 2010 in Uslar-Verliehausen. Die erfolgreichste volkstümliche Band im deutschsprachigen Raum wird ihr neues Album „Ein Kreuz und eine Rose“ live präsentieren.

Mit mittlerweile zwölf Echos sind sie die mit Abstand erfolgreichsten Interpreten in der Geschichte des Deutschen "Musik-Oscars". Neben ihren schönsten Hits haben die Kastelruther Spatzen bei ihrem Besuch im Weserbergland auch noch einige Überraschungen im Gepäck.

Das Konzert findet in einem großen Festzelt auf dem örtlichen Hof Nolte statt. Da die Familie Nolte auf dem Hof am gleichen Tag auch ihr großes Hoffest veranstaltet, können Konzertbesucher sich bereits am 13 Uhr auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Es werden Kutschfahren, Pferdevorführungen mit Haflinger-Zuchtstuten und regionale Gerichte angeboten bevor die „Spatzen“ ab 20.00 Uhr für gute Stimmung sorgen.

Für Konzertkarten der Kastelruther Spatzen und Übernachtungsmöglichkeiten in der Region ist die Tourist-Information Ferienregion Uslarer Land, Lange Str. 1, 37170 Uslar unter der Telefonnummer 05571/92240 oder unter www.uslarer-land.de erreichbar. (1.222 Zeichen)



Die heißen 3
Ausstellung zu 300 Jahre Kaffee, Tee und Schokolade in Norddeutschland

Mit der Geschichte der Heißgetränke beschäftigt sich noch bis zum 22. August 2010 die Sonderausstellung „Die heißen 3 – 300 Jahre Kaffee, Tee und Schokolade in Norddeutschland“ in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg im Weserbergland. Besucher erfahren in der Ausstellung, wie die Nahrungsgewohnheiten der Menschen durch die Heißgetränke revolutioniert wurden und was es mit Begriffen und Redewendungen wie „Kaffeeklatsch“ und „Den Tee nach China tragen“ auf sich hat.

Auch wenn Kaffee, Tee und Kakao heute aus dem Alltagsleben kaum mehr wegzudenken sind, gibt es die drei exotischen Früchte in Europa erst seit etwa 300 Jahren. In Norddeutschland wirkte sich die Einfuhr dieser neuen Genussmittel besonders nachhaltig auf die Lebensweise der Menschen aus, weil hier durch die großen Seehäfen der Kontakt zu fremden Kulturen und Produkten besonders stark war.

In der Ausstellung wird die Entwicklung der Heißgetränke von ihrem medizinischen Einsatz zum Luxusgetränk bis zum Alltagsgetränk in der heutigen Zeit präsentiert. Sie zeigt, wie Kaffee, Tee und Kakao im Laufe der vergangenen Jahrhunderte die Ernährung und Geschmacksvorlieben geprägt und neue Gesellschaftsformen begründet haben.

Viele spielerische Elemente machen die Ausstellung zu einem Erlebnis für die ganze Familie. So gibt es zum Beispiel zahlreiche Sprichwörter und Redewendungen, deren Bedeutung es zu erraten gilt. Neben bekannten Redewendungen wie „Das ist doch kalter Kaffee“ sind auch weniger geläufige wie „Der reitet Tee“ oder „Den Tee nach China tragen“ dabei.

Zahlreiche Porzellan-Exponate zeigen außerdem, wie sich die Tisch- und Wohnkultur verändert hat und in der Besucher-Werkstatt erklären Porzelliner nicht nur die unterschiedlichen Fertigungstechniken – es kann auch einer Porzellanmalerin live bei der Arbeit zugeschaut werden.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. August 2010 im Museum im Schloss der Porzellanmanufaktur Fürstenberg. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5,00 Euro und für Kinder ab sieben Jahren 3 Euro.

Weitere Informationen sind bei der Porzellanmanufaktur Fürstenberg GmbH, Meinbrexener Str. 2, 37699 Fürstenberg, 05271-401161 oder unter www.fuerstenberg-porzellan.com erhältlich. (2.267 Zeichen)


Pressekontakt
Weserbergland Tourismus e.V.
Michelle Stoll
Postfach 100339
31753 Hameln

+49 (0) 5151 / 930070
+49 (0) 5151 / 930033


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