Perlentraum im Schwarzmeerraum Kinder-Werkstätten zur internationalen Ausstellung „Das Silberne Pferd“
„Perlentraum im Schwarzmeerraum“ heißt ein Mitmach-Angebot für Kinder bei der internationalen archäologischen Ausstellung „Das Silberne Pferd“. In der kürzlich eröffneten Ausstellung im Weserrenaissance Schloss Bevern werden noch bis zum 24. Oktober die bisher verborgenen Schätze der Skythen, Sarmaten und Hunnen gezeigt. Die neuen Kinder-Werkstätten machen das Leben der Nomadenvölker nun auch für Kinder anschaulich und spielerisch nachvollziehbar.
Bei der Kinder-Werkstatt „Perlentraum im Schwarzmeerraum“ können die kleinen Besucher zunächst bei einem kurzen Perlen-Rundgang durch die Ausstellung verschiedene Perlen aus Glas, Edelsteinen und aufwändig verzierten Gesteinen bewundern. Sie lernen, wie die Perlen von den Skythen und Sarmaten hergestellt wurden und bekommen spannende Einblicke in das tägliche Leben der Völker. Im Anschluss können die Kinder im Perlen-Atelier dann selber Perlen aus unterschiedlichen Materialien auswählen, formen und aufreihen und so ihren eigenen Schmuck gestalten.
Mit der Kleidung der Nomadenvölker beschäftigt sich die Kinder-Werkstatt „Gewirkte Geflechte“. Hier lernen die Kinder die alten Wirktechniken Flechten und Knüpfen kennen und erstellen in eigener Handarbeit eine kleine Matte oder Tasche. Bei der Schmiede-Werkstatt „Glänzendes Metall“ können Kinder schließlich aus einem Metallplättchen ihr eigenes silbernes Pferd anfertigen.
Die Kinder-Werkstätten sind für Kinder zwischen sechs und 12 Jahren geeignet und finden bis Oktober jeweils an einem Sonntag im Monat statt. Die Teilnahme an den zweistündigen Werkstätten kostet 6 Euro pro Kind (zuzüglich 1 bis 3 Euro für Material). Anmeldungen nimmt das Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern unter der Telefonnummer 05531-994015 oder unter kultur@schloss-bevern.de entgegen. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.dassilbernepferd.info. (1.962 Zeichen)
Piraten-Diplom und Gummibärchenorakel Neue Veranstaltungen in der Erlebniswelt Steinzeichen
Ein Kinder-Koch-Duell mit Steinzeitessen, ein Piraten-Diplom und das Gummibärchenorakel erwarten Besucher des Weserberglandes in diesem Sommer in der Erlebniswelt Steinzeichen bei Rinteln. Der 16 Hektar große Freizeit- und Erlebnispark bietet in diesem Jahr zahlreiche zusätzliche Veranstaltungen und Workshops für Kinder und Familien.
Der Erlebnispark Steinzeichen wurde im Zuge der EXPO 2000 auf dem stillgelegten Bereich des Steinberger Steinbruchs errichtet und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen „Faszination Stein“ und „Wunder des Lebens“. Auf die Besucher warten viele Stationen zum Mitmachen und Ausprobieren und ein besonderes Zusammenspiel von Mensch und Natur.
Beim Kinder-Koch-Duell erhalten alle teilnehmenden Kinder die gleichen Zutaten, um daraus auf dem Urzeitofen ein leckeres Gericht zu kochen. Welches Gericht am besten schmeckt beurteilt im Anschluss eine unabhängige Jury. Und wer nach dem Koch-Duell noch Lust auf eine süße Nachspeise hat, sollte beim Gummibärchenorakel vorbeischauen: fünf Gummibärchen müssen hierbei aus einer Schale gezogen werden bevor Wahrsagerin Bibse aus den Gummibärchen-Farben den Besuchern Zukunft und Charaktereigenschaften weissagt.
Den Umgang mit Enterhaken, Wurfseil und Säbel können Kindern beim Workshop Piraten-Diplom üben. Neben den spielerischen Übungen bekommen die Kinder außerdem einen spannenden Einblick in das Training von Schauspielern bei Piratenfilmen. Am Ende des zweistündigen Workshops gibt es für alle Nachwuchs-Piraten das Piraten-Diplom.
Neben den Veranstaltungen und Workshops gibt es auch in dieser Saison wieder die dauerhaft angebotenen Highlights in der Erlebniswelt Steinzeichen wie den Klopfplatz oder das „Abenteuer Goldrausch“. Auf dem Klopfplatz werden die Besucher zu Archäologen wenn sie mit Helm, Schutzbrille und Hammer ausgestattet auf die Suche nach Fossilien gehen und beim „Abenteuer Goldrausch“ können alle Abenteurer wie Profi-Goldwäscher mit einer Schüssel im nassen Flusssand das glänzende (Katzen-) Gold schürfen.
Die Erlebniswelt Steinzeichen ist bis zum 31. Oktober 2010 täglich von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren 6,50 Euro und für Erwachsene 9 Euro. Familien erhalten 15 Prozent Rabatt. Im Preis enthalten sind neben dem Besuch des Parks auch alle Mitmach-Angebote, Rallyes und Veranstaltungen. Lediglich die Teilnahme an den Workshops kostet zusätzlich zwischen 1,50 Euro und 5 Euro pro Person.
Weitere Informationen gibt es direkt bei der Erlebniswelt Steinzeichen, Arensburger Straße 4, 31737 Rinteln, Tel. 05751-917590 oder unter www.steinzeichen.de. (2.725 Zeichen)
Die Offene Pforte Privatgärten im Schaumburger Land für Besucher geöffnet
Insgesamt 41 Gartenbesitzer im nördlichen Weserbergland öffnen bis September ihre Gartenpforten, um die Schönheit ihrer Gärten mit naturinteressierten Besuchern zu teilen. Das Projekt „Die Offene Pforte“ der Gartenfreunde im Schaumburger Land wird in diesem Jahr bereits zum 10. Mal durchgeführt und in der aktuellen Saison sind gleich sieben Gärten ganz neu im Programm.
Begonnen hat das Phänomen der offenen Gärten vor mehr als 80 Jahren in England, wo Besitzer von besonders schönen Gärten gegen einen kleinen Obolus ihre Gartenpforten öffneten und die Eintrittsgelder an wohltätige Organisation spendeten. Die Idee schwappte in den 90er Jahren nach Deutschland über, allerdings wurde hier in der Regel auf ein Eintrittsgeld verzichtet.
Auch die privaten Gärten im Schaumburger Land können kostenfrei besichtigt werden. Die Palette der zugänglichen Gärten ist breit und reicht vom bunten Bauerngarten bis zum Ziergarten. Auch ein Muschelgarten mit asiatischem Flair und ein Schlossgarten mit über 5000 Stauden sind mit im Programm.
In allen Gärten können die Besucher mit den Besitzern ins Gespräch kommen, Tipps für die Gartenpflege austauschen und Ideen für den eigenen Garten sammeln. Einige Gartenbesitzer bieten auch Kaffee und Kuchen an, andere stellen zusätzlich Kunstgegenstände aus und in Porta Westfalica werden sogar Garten-Lesungen angeboten.
Den Flyer mit allen Terminen und Adressen gibt es beim Schamburger Land Tourismusmarketing e.V., Schloßplatz 5, 31675 Bückeburg, Tel. 05722-890550 oder unter www.schaumburgerland-tourismus.de. (1.624 Zeichen)
Reifen-Rodeln und hüpfende Buggys Neue Attraktionen im Freizeitpark Rasti-Land
Reifen-Rodeln und Jump Around heißen die zwei neuen Attraktionen im Freizeitpark Rasti-Land. Beim Reifen-Rodeln rutschen die Besucher auf Reifen über einen dünnen Wasserfilm den Abhang hinab. Ungeplante Drehungen sind inklusive und machen die Abfahrt für Kinder zu einem besonderen Vergnügen. Die zweite Attraktion Jump Around wird im Frühsommer eröffnet. Hier können kleine Rallye-Fahrer erste Offroad-Erfahrungen sammeln, denn die Buggys springen beim Fahren auf und ab, als würden sie über die holprigsten Pisten flitzen.
Ebenfalls noch recht neu ist die „Wasserschlacht im Reich des T-Rex“. Dabei handelt es sich um eine Bootsfahrt der etwas anderen Art. Denn anstatt sich gemütlich einen Kanal entlang treiben zu lassen, können die Mitfahrer hier aktiv werden und die an-deren Boote während der Fahrt richtig nass spritzen. Direkt nebenan schlängelt sich die große Rafting-Bahn durchs „Reich des T-Rex“, vorbei an riesigen Dinosauriern und einem brodelnden Vulkan.
Weitere Möglichkeiten zur Abkühlung an sonnigen Tagen bieten die Wildwasserbahn, die Bumper-Spaßboote und die Flöße in der Abenteuerwelt „Robinsons Insel“. Nervenkitzel verspricht die Bobkart-Bahn, bei der pfeilschnelle Elektrobobs durch einen Edelstahlkanal sausen - die Geschwindigkeit bestimmen die Fahrer dabei selbst. Weitere Highlights sind die Familienachterbahn, die Jeepbahn und die Abenteuerfahrt durch die Piratenstadt.
Das Rasti-Land befindet sich direkt an der B1 zwischen Hildesheim und Hameln nahe Salzhemmendorf und ist bis Ende August täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Kinder zwischen drei und 11 Jahren 17 Euro, ab 12 Jahren 19 Euro. Weitere Informationen über den Freizeitpark gibt es unter der Telefonnummer 05153-94070 oder unter www.rasti-land.de. (1.849 Zeichen)
Schleppjagd mit Meute und französische Lebenslust Landpartie auf Schloss Bückeburg
Eine Schleppjagd mit Meute, Hut-Prämierungen, französische Modenschauen und Chocolatiers erwarten Besucher vom 3. bis 6. Juni bei der Landpartie auf Schloss Bü-ckeburg. Die Landpartie ist eine Garten- und Lifestyle-Ausstellung, die jährlich von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und seiner Frau Nadja veranstaltet wird. In diesem Jahr steht die Landpartie unter dem Motto Savoir-Vivre La France. Rund 180 Aussteller vom Koch über den Weinexperten bis hin zum Schauspieler und Designer sorgen auf dem Schloss-Gelände für französisches Flair.
Besucher können sich von den ausgestellten neusten Trends der französischen Wohnwelten inspirieren lassen und bei Live-Musik französische Spezialitäten genießen. Das Cafe auf dem Place de Montmartre vermittelt die Atmosphäre eines Pariser Künstlercafes und auf der opulent gestalteten Bühne treffen Besucher auf Marie Antoinette, Sonnenkönig Ludwig XIV. und Edith Piaf, den Spatz von Paris.
Die Hamburger Designerinnen der Firma Meier und Meier präsentieren während der Modenschauen französische Mode a la Coco Chanel und Dior. Außerdem zeigt die fürstliche Hofreitschule bei mehreren Vorführungen die Hohe Schule barocker Reitkunst. Für umfangreiche Tipps zur Gartengestaltung steht die Gartenberatung des Hörfunksenders NDR 1 Niedersachsen zur Verfügung.
Am Samstag, den 5. Juni können dann auch rund 40 Oldtimer des Motorclubs Bückeburg e. V. bewundert werden. Der älteste Wagen ist in diesem Jahr eine 1896er Daimler-Benz Motor-Droschke, dicht gefolgt von einer 1902er Guerry et Bourguignon Voiturette.
Die Landpartie ist vom 3. bis 6. Juni täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 13 Euro, Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen gibt es unter www.landpartie-schloss-bueckeburg.de. (1.862 Zeichen)
Pilgertag 2010 Der Pilgerweg Loccum-Volkenroda feiert sein fünfjähriges Bestehen
Mit einem Pilgertag feiert der Pilgerweg Loccum-Volkenroda am 23. Mai 2010 sein fünfjähriges Bestehen. Kirchengemeinden und Klöster am Wegesrand laden zu Pfingstgottesdiensten, Etappenpilgern und Pilgerfesten ein.
Der Pilgerweg Loccum-Volkenroda verbindet die ehemaligen Zisterzienserklöster Loccum in Niedersachsen und Volkenroda in Thüringen und verläuft mitten durch das Weserbergland. Auf rund 300 Kilometern führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Naturlandschaft und streift zahlreiche Klöster und Kirchen unterschiedlicher Konfessionen.
In Rehren beginnt der Pilgertag mit einem Pfingstgottesdienst, aus dem die Besucher mit einem Pilgersegen entlassen werden. Im Anschluss startet eine 13 Kilometer lange begleitete Pilgerwanderung nach Fuhlen, bei der eine Wegliturgie helfen soll, den Alltag hinter sich zu lassen und einen Tag mit Gott zu gehen. Am Etappenziel Fuhlen findet im Pfarrgarten ein Pilgerfest statt. Hier werden neben christlichen Erzählungen auch Fußwaschungen angeboten.
Auch in Bodenwerder Kemnade wird der Pilgertag um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche begonnen bevor die Pilger mit zwei Pilgerbegleitern nach Kirchbrak wandern, um dort bei Kaffee und Kuchen ihre Erfahrungen auszutauschen.
In Silberborn startet der Pilgertag um 10.30 Uhr mit einer Andacht und die anschließende einstündige Wanderung führt die Pilger zum Hochsollingturm. Am Nachmittag findet dann im Kurpark ein großes Pilgerfest statt, an dem auch Minister Hans-Heinrich Sander teilnehmen wird. Hier werden unter anderem Auszüge aus dem Buch „Weggeschichten zwischen Loccum & Volkenroda“ mit musikalischer Begleitung vorgetragen. Ein buntes Kinderprogramm, das Pilger-Gästebuch und 7-Minuten-Liturgien runden das Angebot ab. Weitere Informationen zum Pilgertag gibt es unter www.loccum-volkenroda.de. (1.901 Zeichen)
Rendezvous mit dem Hochadel Fürstentreff in Bad Pyrmont
Friedrich der Große, Zar Peter, Königin Luise, der Kurfürst von Brandenburg sowie Geistesgrößen wie Goethe, Herder und Leibniz geben sich die Ehre zum Pyrmonter Fürstentreff vom 2. bis 4. Juli 2010. An diesem Wochenende verwandelt sich das niedersächsische Staatsbad in eine Freilichtbühne, denn zahlreiche Bad Pyrmonter Bürger schlüpfen in die Körper hochherrschaftlicher Kurgäste der Barockzeit.
Mit Kurfürst, Zar und Königen auf der Hauptallee flanieren, bei der historischen Modenschau die neuesten Modelle des 18. Jahrhunderts erblicken oder sich an der Ballett- und Reiterrevue ergötzen - am Freitag und Samstag zeigt sich das historische Wochenende mit einem abwechslungsreichen Programm. Beim Fürstenfrühstück am Sonntagvormittag werden im Kurpark die historischen Persönlichkeiten vorgestellt. Den fürstlichen Abschluss bildet am Sonntagnachmittag ab 14.30 Uhr der historische Festumzug mit über 200 Akteuren, Kutschen, Reitern und Musikkapellen.
Das fürstliche Wochenende macht die Geschichte Bad Pyrmonts lebendig. Das moderne Staatsbad war Ende des 17. bis in das 19. Jahrhundert der bevorzugte Kurort gekrönter Häupter. Im sogenannten „Pyrmonter Fürstensommer“ erholten sich hier 1681 zur gleichen Zeit 34 königliche und fürstliche Personen. Um diese Zeit machte Bad Pyrmont sogar dem berühmten Karlsbad seinen ersten Platz unter den europäischen Bädern streitig.
Weitere Informationen: Touristinformation Bad Pyrmont, Europaplatz 1, 31812 Bad Pyrmont, Tel: 05281-940511, info@badpyrmont.de, www.badpyrmont.de. (1578 Zei-chen)
Im Glas-Fahrstuhl zum Märchenwald Bizarre Unterwelt in der Schillat-Höhle
Ein Stein gewordener „Märchenwald“ aus funkelnden Kristallen ist die Hauptattraktion der Schillat-Höhle im Weserbergland. Die nördlichste Tropfsteinhöhle Deutschlands befindet sich in der Nähe von Hessisch Oldendorf und ist seit 2004 für Besucher im Rahmen einer Führung zugänglich.
Die Reise in die Unterwelt der Tropfsteinhöhle beginnt mit einem verglasten Aufzug, der die Besucher vorbei an Jahrmillionen Erdgeschichte 45 Meter in die Tiefe bringt. In der Höhle angekommen führt der Weg an Felsmalereien und an Jahrhunderte gewachsenen Stalagmiten und Stalaktiten vorbei bevor sich der schönste Teil der Höhle zeigt: der „Märchenwald“. Funkelnde Kalzitkristalle „wachsen“ in der Höhle und verleihen dem Raum eine fast mystische Atmosphäre.
Der Höhepunkt der Führung ist die 3-D-Schau mit Bildern aus der benachbarten Riesenberghöhle, die streng geschützt und daher nicht zugänglich ist. Die Bilder sind unterlegt mit stimmungsvoller Musik, so dass in der Höhle ein besonderes Raum-Klang-Erlebnis entsteht.
Die Schillat-Höhle ist ganzjährig geöffnet und im Zuge einer 75 minütigen Führung mittwochs von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt kostet für Kinder 3 Euro und für Erwachsene 6 Euro. Da in der Schillat-Höhle eine konstante Temperatur von 8 Grad Celsius herrscht, sollten Besucher warme Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen.
Weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Information Rinteln, Marktplatz 7, 31737 Rinteln, Tel. 05751-403980 oder unter www.schillathoehle.de. (1.628 Zeichen)
Auf Ameisen-Expedition im ErlebnisWald
Auf Ameisen-Expedition können Kinder im Weserbergland im ErlebnisWald Solling gehen und dabei spannende Einblicke in die Arbeit der Waldameisen erhalten. Die Ameisen werden in ihrem Bau beobachtet und mit Hilfe von kleinen Spielen und Ex-perimenten wird den Kindern die große Bedeutung der Tiere für den Wald näher gebracht.
Die Ameisen-Expedition ist ein Bestandteil der Kinderprogramme, die im ErlebnisWald Solling angeboten werden. Der ErlebnisWald Solling ist ein außergewöhnlicher Naturerlebnispfad mit Erdhöhle, Waldlabor und vierzig Meter hohem Klimaturm, der den Besuchern das faszinierende Ökosystem Wald näher bringt. Unter dem Motto „Mensch – Wald –Kultur“ laden insgesamt über 20 spannende und abwechslungsreiche Stationen zum Entdecken, Mitmachen, Spielen und Lernen ein. Niedersachsens erstes Baumhaushotel befindet sich ebenfalls auf dem Gelände.
Das 12 Hektar große Gelände ist in 10 Themenbereiche eingeteilt. Der Themenbereich „Wald voller Leben“ vermittelt Wissen über die Bewohner des Waldes und darüber, wie sich die Lebewesen im Wald miteinander austauschen. Besonders anschaulich geschieht dies in der Erdhöhle, die den Besuchern einen Blick in unterirdische Welten ermöglicht. Hier sind nicht nur die verschiedenen Wurzelsysteme der Bäume zu bestaunen sondern auch die Arbeit der Regenwürmer.
Schon von weit her zu sehen ist der hölzerne Klimaturm des ErlebnisWaldes. Er steht im Themenbereich „Wissenschaft im Wald“ und gewährt auf der Aussichtsplattform den Blick auf die Baumkronen des Buchenwaldes. Auf dem Weg nach oben erfahren Besucher auf Schautafeln interessante Einzelheiten über das Wachstum und die Vermehrung von Bäumen. Der 40 Meter hohe Aussichtsturm dient gleichzeitig als me-teorologische Messstation. Die gesammelten Daten zur Sonnenstrahlung, der Temperatur, Feuchte und Windgeschwindigkeit sind im Waldlabor per Computer abrufbar.
Das Waldlabor ist die Forschungsstation für junge Nachwuchswissenschaftler. Hier stehen große Glaskolben, Sprühflaschen und verschiedene Messinstrumente bereit, so dass unter Anleitung selber geforscht werden kann. So lernen Kinder zum Beispiel wie sich der "saure Regen" auf den Waldboden auswirkt. Anhand von verschiedenen Wasserproben kann der Säuregehalt des Regenwassers gemessen und mit dem Säuregehalt verschiedener Lebensmittel verglichen werden.
Auf dem Barfußpfad können mit verbundenen Augen Materialien wie Sand, Steine oder Holz unter den Füssen erspürt werden und einen unvergesslichen Abschluss des Tages im ErlebnisWald bietet eine Nacht im Baumhaushotel mit Blick auf den Wald und die Sterne.
Der ErlebnisWald ist ganzjährig über ein Drehkreuz zugänglich. Der Eintritt kostet 1 Euro pro Person. Zwischen April und Oktober werden außerdem jeden ersten Sonntag im Monat um 14.30 Uhr für 5 Euro pro Person Führungen durch den ErlebnisWald angeboten. Weitere Informationen gibt es unter www.erlebniswald.de oder bei der Touristik-Information Uslarer Land, Altes Rathaus/ Lange Straße 1, 37170 Uslar, Tel. 05571-92240, www.uslarer-land.de. (3.064 Zeichen)
Gespensterführungen im Schloss Bad Pyrmont
Auf die Suche nach Schlossgespenst Friedrich können sich besonders mutige Entdecker in Bad Pyrmont machen. Das Museum im Schloss bietet Gespensterführungen durch die dunklen Keller und Kasematten der Bad Pyrmonter Festung aus dem 16. Jahrhundert an.
Erfahrene „Gespensterführer“ begleiten die Kinder auf der Schlosstour und sorgen dafür, dass es nicht zu unheimlich wird. Denn wenn man sich vorstellt, dass Festung und Schloss in Bad Pyrmont schon viele hundert Jahre abgeschlossen auf der Schlossinsel leben, dann erscheint es fast selbstverständlich, dass sich hier ganz eigenartige Dinge abspielen.
Wer mit offenen Augen die unterirdischen Räume und die Sandsteinwände betrachtet, wird immer wieder versteckte Hinweise auf das Schlossgespenst finden wie zum Beispiel ein großes, in die Mauer geritztes "F". Bei der Führung stellt sich heraus, dass das Pyrmonter Gespenst schon einige hundert Jahre alt und aus diesem Grund manchmal etwas zerstreut ist. So kommt es oft vor, dass Gegenstände in der Museumssammlung auf dem Kopf stehen oder verschwunden sind. Das ärgert natürlich ganz besonders die Mitarbeiter des Museums.
Im Arbeitszimmer des Museumsdirektors wird anschließend die Geschichte "Echte Kerle" vorgelesen, damit alle voller Mut und Zuversicht auf den niemals zugänglichen Dachboden gehen können. Mit Taschenlampen ausgestattet wird dies ein ganz be-sonderes Ereignis, denn man kann nie vorhersagen, ob Schlossgespenst Friedrich in seinen Räumen unter dem Dach tatsächlich anzutreffen ist.
Die Schlossgespensterführungen werden für Kindergruppen ab 5 Personen angeboten und kosten 26 Euro. Weitere Informationen zu den Führungen erteilt das Museum im Schloss Bad Pyrmont unter der Telefonnummer 05281-606771 oder unter www.museum-pyrmont.de. (1.799 Zeichen)
Sommerferien mit Lagerfeuer und Kanu-Abenteuer Familien-Kanuwoche auf der Weser
Eine ereignisreiche Sommerferienwoche mit Kanu fahren, campen und am Lagerfeuer sitzen bietet das Unternehmen Krome Kanu aus Höxter. Die Familien-Kanuwoche beginnt am 19. Juli 2010 in Hannoversch Münden und führt in fünf Tagen durch das Weserbergland bis nach Hameln.
„Die Familien-Kanuwoche ist ein Stück Abenteuer mit dem Luxus einer kompletten Versorgung vom Frühstück über Lunchpaket bis zum warmen Abendessen“, erklärt Kalle Krome vom Veranstalter Krome Kanu aus Höxter. Ein Kanu-Guide begleitet die Gruppe während der gesamten Strecke und das Reisegepäck wird ebenso wie das Gruppenzelt und die Verpflegung von einem Begleitfahrzeug befördert.
Während der Kanu-Touren werden immer wieder Pausen eingelegt, so dass auch Zeit bleibt, die kleinen Städte entlang der Weser zu erkunden. Am Abend wird das Lager dann immer an einem anderen Campingplatz aufgebaut. Die Teilnehmer können gemeinsam Essen kochen, Holz für das Lagerfeuer sammeln, draußen sein und die Natur genießen.
Die fünftägige Familien-Kanuwoche kostet für Erwachsene und Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren 190 Euro, für Kinder von 8 bis 12 Jahren 165 Euro. Im Preis enthalten sind Kanus, Vollverpflegung, Campingplatzgebühren und der Kanu-Guide. Lediglich Zelte, Schlafsäcke und Essgeschirr müssen die Teilnehmer selber mitbringen.
Für Anmeldungen und weitere Informationen ist das Unternehmen Krome Kanu unter der Telefonnummer 05271-6946866 oder unter www.krome-kanu.de erreichbar. (1.535 Zeichen)
Atlas-Seidenspinner und Baumnymphen Schmetterlingspark in Uslar
Exotische Schmetterlinge wie Baumnymphen oder Atlas-Seidenspinner erwarten Besucher des Weserberglandes im alaris Schmetterlingspark Uslar. Mehr als 120 Schmetterlingsarten durchkreuzen den Park, der in seiner Vegetation mit Würgefeigen, Lianen und Orchideen an einen tropischen Regenwald erinnert.
Vor allem für Kinder ist es ein besonderes Erlebnis wenn die bunten Schwalbenschwänze oder die im Hochzeitsflug tanzenden Schillerfalterpärchen zum Greifen nah um die Besucher herumfliegen. Auch der größte Schmetterling der Welt, der Atlas-Seidenspinner mit einer Flügelspannweite um 30 Zentimeter lässt sich im Schmetterlingspark ganz in Ruhe betrachten denn als Nachtfalter verharrt er tagsüber bewegungslos im Schlaf. Spätnachmittags werden vor allem die zierlichen Glasflügler und der Bananenfalter aktiv, die durch ihre Größe und ihren rasanten Zickzackflug beeindrucken.
Neben den Schmetterlingen können auch die Entwicklungsstadien der Falter vom Ei über die Raupe bis zur Puppe beobachtet werden.
Der alaris Schmetterlingspark ist bis Ende Oktober täglich von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Kinder 3,50 Euro und für Erwachsene 6,90 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.alaris-schmetterlingspark.de. Für Gruppenführungen ist außerdem die Touristik-Information Uslarer Land unter der Telefonnummer 05571-92240 oder unter www.uslarer-land.de erreichbar. (1.457 Zeichen)